Das Holocaust Mahnmal


Die Internet-Adressen des deutschen Holocaust-Mahnmals

das gewiss auch ein Denkmal ist...

www.holocaust-mahnmal.de
www.holocaustmahnmal.de

gehören nun endlich der

Stiftung Denkmal
für die ermordeten Juden Europas

in Berlin


und sind von hier aus umgeleitet werden,
nachdem ich sie nun etliche Jahre bewahrt habe.
Die Foren auf diesen Seiten musste ich nach und nach schliessen:
genau die elende menschenverachtende Brut, vor der ich diese Internet-Präsenzen
schützen wollte, hatte erfolglos versucht, sie zu verseuchen und es war mir
schliesslich nicht mehr möglich, die Foren
schliesslich nahezu stundenweise von braunem Dreck
zu reinigen.

Es war ein beschämend langer Weg,
im Lauf der Jahre berechtigte Eigentümer zu finden.

Niemand wollte diese sensiblen Domains - selbstverständlich kostenfei - haben.
Heute sind sie in aller Munde.
Und niemand kann ( nein: konnte !) sich vorstellen, was alles mit ihnen
möglich gewesen wäre in den falschen Händen...

"Was ist schon Internet ? Was sind "Domains" ?"

So habe ich es oft wortwörtlich gehört...

Ignoranz in Zeiten dieser Medien ist borniert.

Und u.a. mit Borniertheit hat es immer begonnen...
Erst war vielleicht die Zeit nicht reif - dann niemand so richtig zuständig.

Ich hoffe nicht, dass Bert Brechts Aussage noch aktuelle Gültigkeit hat:

"Der Leib ist fruchtbar noch
aus dem dies kroch."


Ich muss gestehen: ich bin dankbar und froh,
daß mir die Stiftung die Last dieser Internet-Präsenzen genommen hat...





Im September 2000 meldete sich in einem der Foren eine Zeitzeugin zu Wort,

Frau Judith Jaegermann aus Ramat Gan, Israel,

deren Lebensgeschichte ich stellvertretend für so unendlich viele Menschen hier veröffentlichen darf.
Frau Jaegermann war so freundlich, nicht nur mir diese Veröffentlichung zu erlauben,
sie bittet sogar, dieses Zeugnis weiter im Internet zu verbreiten.
Alle Interessierten können die Datei über Mail bei mir anfordern.

Ein Zeugnis




Ich möchte allen danken, die aufrecht waren und für die "Zivilcourage" nicht nur ein leeres Wort war.

Klaus R. Zweydinger
1998 - 2017

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